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Dünner BIO AG

Unser Anbau

Bio-Gemüsebau auf 110 Hektaren

Biologischer Anbau in dieser Grösse ist Handwerk und Organisation zugleich. Was ohne Herbizide wächst, verlangt genaue Planung, den richtigen Zeitpunkt und Technik, die sauber arbeitet.

So bauen wir an

  • Weite Fruchtfolge

    Gemüse, Getreide und Kunstwiese wechseln sich ab. Das hält den Boden gesund und unterbricht Krankheitszyklen.

  • Bodenpflege

    Organische Substanz und schonende Bearbeitung erhalten die Tragfähigkeit und das Wasserspeichervermögen.

  • Präzise Landtechnik

    Moderne Maschinen arbeiten genauer, entlasten die Mitarbeitenden und schonen die Kultur.

  • Unkrautregulierung ohne Herbizide

    Mechanisch, von Hand – und seit Neuestem mit einem autonomen Laser-Jätroboter.

Grundlagen

Sechs Themen, die jede Kultur bestimmen

Sie greifen ineinander – wer beim Boden spart, zahlt später bei der Pflege.

  • Boden und Bodenfruchtbarkeit

    Ein lebendiger Boden speichert Wasser, ernährt die Pflanze und trägt Maschinen. Schonende Bearbeitung und organische Substanz halten ihn in Form.

  • Fruchtfolge

    Zwischen den Gemüsekulturen stehen Winterweizen, Sommerweizen, Wintergerste und Kunstwiese. Sie bringen Ruhe in den Boden, unterbrechen Krankheitszyklen und sind kein Nebenschauplatz, sondern Voraussetzung für gesundes Gemüse.

  • Natürliche Düngung

    Gründüngung, Kompost und Hofdünger ersetzen den mineralischen Stickstoff. Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen sammeln ihn selbst und geben ihn an die Folgekultur weiter.

  • Vorbeugender Pflanzenschutz

    Sortenwahl, Pflanzabstände, Netze und Nützlinge stehen vor jeder Behandlung. Regelmässige Kontrollen im Feld sind dafür Voraussetzung.

  • Biodiversität

    Blühstreifen, Hecken und Säume zwischen den Kulturen bieten Lebensraum für Nützlinge und stabilisieren das System.

  • Bewässerung

    Wasser wird gezielt und bedarfsgerecht eingesetzt – dort, wo die Kultur es braucht, und in der Menge, die sie aufnehmen kann.

«Regional verwurzelt. Natürlich gewachsen.»

Vom Feld ins Lager

Der Weg einer Kultur

Sechs Schritte, die sich in jeder Saison wiederholen – für jede Kultur in eigenem Rhythmus.

  1. Schritt 1

    Boden

    Bodenanalyse, Bearbeitung und Vorbereitung des Saatbetts.

  2. Schritt 2

    Aussaat & Pflanzung

    Satzweise, damit über die ganze Saison geerntet werden kann.

  3. Schritt 3

    Pflege

    Mechanische Unkrautregulierung, Bewässerung und laufende Kontrolle im Bestand.

  4. Schritt 4

    Ernte

    Von Hand oder maschinell – immer im richtigen Reifestadium.

  5. Schritt 5

    Lagerung

    Rasche Kühlung und fachgerechte Einlagerung im eigenen Kühllager.

  6. Schritt 6

    Auslieferung

    Abruf nach Bedarf – ein grosser Teil geht an Rathgeb Bio zur Aufbereitung.

Traktor mit Kartoffelvollernter bei der Ernte im Abendlicht

Maschinenpark

Technik, die genauer arbeitet

Unser Maschinenpark ist auf den biologischen Gemüsebau ausgelegt. Wo ohne Herbizide gearbeitet wird, entscheidet die Genauigkeit der Maschine darüber, ob eine Kultur sauber bleibt – und wie viel Handarbeit danach nötig ist.

  • Mechanische Unkrautregulierung statt Herbizide
  • Präzise Pflanz- und Sätechnik für gleichmässige Bestände
  • Weniger körperlich schwere Arbeit für die Mitarbeitenden
  • Rasche Kühlung nach der Ernte für lange Lagerfähigkeit

Innovation auf dem Feld

Ein Laser gegen das Unkraut

Ohne Herbizide bleibt die Unkrautregulierung die aufwendigste Arbeit im Bio-Gemüsebau. Wir setzen dafür einen autonomen Laser-Jätroboter ein: Er erkennt Unkräuter zwischen den Kulturpflanzen und behandelt sie einzeln – ohne den Boden zu bearbeiten und ohne die Kultur zu berühren.

Der Roboter ersetzt keine Landwirtschaft. Wann er fährt, in welcher Kultur und in welchem Stadium, entscheidet weiterhin, wer das Feld kennt. Er nimmt eine Arbeit ab, die sonst gebückt und von Hand erledigt wird – und zeigt, dass Automatisierung und biologischer Anbau gut zusammengehen.

Autonomer Jätroboter auf einem Feld mit frisch gezogenen Dämmen, im Hintergrund ein zweiter
Luftaufnahme der Kühllagerhalle mit Lastwagen beim Verlad und gestapelten Paloxen

Lagerung

Moderne Lagerung für regionales Bio-Gemüse

Lagergemüse ist nur so gut wie sein Lager. In unserer Kühllagerhalle finden rund 2’800 Grosspaloxen Platz – Gemüse aus eigener Produktion ebenso wie Bio-Gemüse aus der Region.

Eine durchgehende Kühlkette ab der Ernte hält Qualität und Lagerfähigkeit über Monate. So lässt sich Gemüse dann ausliefern, wenn es gebraucht wird, statt alles zur Erntezeit abgeben zu müssen.

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Wir freuen uns auf Ihre Nachricht

Ob Liefermenge, Lagerung oder Zusammenarbeit – schreiben Sie uns oder besuchen Sie uns in Neuwilen.